August Kühn, alias Helmut Münch, am 25.September 1936 in München geboren, durchlief zahlreiche gewöhnliche und ungewöhnliche Stationen eines Arbeiterlebens: 1939 Exil in der Schweiz wegen der jüdischen Abstammung seines Vaters, 1945 Rückkehr nach München und Realschulabschluss und Lehre zum Oprikschleifer, nach einigen Jahren Berufstätigkeit Wechsel in eine Münchner Boulevardzeitung als Volontär, Auswanderung nach Israel, erneute Rückkehr nach München, teilweise Invalidität nach einem schweren Unfall, Lohnarbeit in einer Speiseeisfirma, Entlassung wegen seines Eintretens für die Betriebsratsgründung, Anstellung bei einer Versicherung und beim Statistischen Amt der Stadt München, schließlich Erwerbslosigkeit. Verheiratet und sechs Kinder...
Während der Erwerbslosigkeit beginnt er Bücher zu schreiben und veröffentlicht eine Vielzahl von Romanen über München und seine Geschichte. Er stirbt mit 59 Jahren am 9.Februar 1996 in Hinterwössen.
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